So, wie versprochen gibt es jetzt auch einen kleinen Bericht von unserem letzten Wochenendausflug.
Ruben, Christoph, Laura (alle aus Darmstadt), Michael (Erasmus aus Belgien) und ich habe uns gemeinsam ein Auto gemietet, um mal ein bisschen mehr von Schweden zu sehen. Unser Ziel war der größte See in Schweden, Vänern.
Auf dem Weg dorthin haben wir in Trollhättan, oder auch „Trollywood“ genannt, angehalten, um uns den ganze 16 Sterne umfassenden „Walk of Fame“ anzusehen. In Trollhättan werden tatsächlich Filme gedreht, z.B. „Dancer in the Dark“ mit Björk. Die meisten mit einem Stern geehrten Stars (wenn das überhaupt eine Ehre ist…) waren allerdings schwedische Schauspieler, von denen wir noch nie was gehört haben. Aber lustig war’s auf jeden Fall.
Dann ging’s weiter nach Lidköping, einer kleinen Stadt an der Südspitze des Sees. Da die im Bahnhof integrierte Touristeninformation samstags leider geschlossen hat, sind wir wohl an den meisten Attraktionen der Stadt vorbeigelaufen. Schön war es trotzdem. Leider war das Wetter während der Klausurenphase natürlich viel besser als an unserem freien Wochenende, dafür haben wir so ein nettes Café zum Aufwärmen gefunden.
Auf einer kleinen Halbinsel liegt das Schloss Läckö. Da dann mal kurz die Sonne schien, konnten wir das weiße Schloss vor dem wirklich großen See auch entsprechend bewundern. Leider nur von außen, denn das Wesentliche, dass wir an diesem Wochenende gelernt haben ist: Schweden schließt für Touristen Ende September. Alle Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die im freien liegen, sind nur zwischen Mai und September zu besichtigen…
Übernachtet haben wir in einer Jugendherberge in Hällekis, einem ehemaligen Arbeiter-Ort. Und man gibt sich auch viel Mühe, diesen Teil der Stadtgeschichte zu bewahren. Die Jugendherberge selbst befindet sich in einer Art Freilichtmuseum und besteht aus ehemaligen Arbeiterwohnungen. Für uns war das optimal, da wir so eine kleine Wohnung mit zwei Schlafzimmern, Küche und Bad für uns hatten.
Am Sonntag war das Wetter noch schlechter, sodass wir nur zu einem stillgelegten Steinbruch gefahren sind. Denn der Versuch, ein nachgebautes Wikinger-Schiff zu besichtigen, ist wieder an der Jahreszeit gescheitert. Dank der Zeitumstellung wurde es schon ab etwa 16:00 Uhr langsam dunkel, sodass wir dann zurück nach Göteborg gefahren sind.
Alles zusammen war es ein schönes, erholsames Wochenende.



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