Am 02.08. morgens früh ging’s los. Erst mit dem Flieger nach Berlin und dann weiter nach Göteborg. Das Umsteigen hat sich aber gelohnt, da Air Berlin freundlicherweise über meine sieben Kilo Übergepäck hinweg gesehen hat.
Der Landeanflug auf Göteborg war toll: es ging direkt über die Stadt und ich konnte immerhin ein paar markante Punkte aus der Luft erkennen (z.B. den Lippenstift, ein großes, rot-weißes Gebäude).
Erleichtert, dass mein Koffer alles wohlbehalten überstanden hat ging's dann mit dem Airport-Bus in die Innenstadt. Ich habe es noch rechtzeitig zur Schlüsselübergabe zu meinem Wohnheim Olofshöjd geschafft und auch noch meine Küchenutensilien und Bettzeug bekommen. Leider liegt das Wohnheim auf einem Hügel (höjd =Höhe!!!), sodass ich viel Spaß hatte, meinen 27 kg-Koffer zu Fuß dorthin zu befördern.
Mein Zimmer ist sauber und es gibt sogar eine Matratze, die zumindest äußerlich keine Flecken aufweist und sich auch ganz brauchbar anfühlt.
Leider herrscht in der Küche das erwartete Chaos: die Kühlschränke sind voll mit undefinierbarem, hauptsächlich asiatischem Essen und auch sonst ist die Küche nicht sehr einladend. Die nächsten zwei Tage habe ich also viel geputzt.
Gleich am ersten Tag habe ich auch schon meinen Nachbarn Christoffer kennen gelernt. Er kommt aus einem Vorort von Göteborg und ist somit nicht nur Nachbar sondern auch Stadtführer, Opfer meiner Schwedisch-Kenntnisse und mittlerweile auch ein Freund.
Nach mittlerweile zwei IKEA-Touren und ein bisschen heimeligem Chaos in meinem Zimmer, fühle ich mich hier ganz wohl und bin auch zuversichtlich, dass ich es hier ein Jahr gut aushalten werde.
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